Seit ca. einem Dreivierteljahr trainiert meine Tochter ihre Äuglein. Eines unserer Ziele ist dabei die Angleichung der Sehleistung beider Augen, da diese sehr unterschiedlich ausfällt. Wir kommen trotz der Zeitintensität des Ganzen gut zurecht, auch dank der superfreundlichen und immer wieder motivierenden Unterstützung von Melanie.
Vor 3 Wochen war es wieder soweit, wir nahmen unseren alljährlichen Kontrolltermin bei der Augenärztin wahr. Über das Augentraining hatte ich nicht vorinformiert.
Die Überprüfung ergab, dass die Werte der Augen konstant geblieben waren, sich die Sehleistung beider Augen jedoch stark angenähert hat.
Die Augenärztin war darüber sehr erstaunt und sagte zur Praxishelferin: „Da sehen Sie mal, wie das Tragen einer Brille die Anpassung der Sehleistung fördert!“
Da meine Tochter seit nunmehr 5 Jahren eine Brille trägt, sich dieser Erfolg aber erst im letzten Jahr eingestellt hat, fühlte ich mich nun doch genötigt, das Augentraining zu erwähnen. Die Reaktion der Ärztin war verblüffend. Sie fragte mich ganz besorgt, ob wir die regelmäßigen Trainingseinheiten denn neben dem ganzen Schulstress organisiert bekämen und ob das alles nicht zuviel für unsere Familie werden würde?
Schön, dass sich Ärzte um das Wohlergehen ihrer Patienten sorgen - schade, dass ebenjene Mediziner offensichtlich erfolgreiche Unterstützungsmethoden außerhalb ihres eigenen Aktionsradius’ weiterhin so skeptisch betrachten.| Weiter > |
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